Willkommen bei der DB Intrapreneurs Gründungsreihe!

„Wenn die DB wüsste, was die DB weiß!“

Dieses Stichwort haben Heinz Bartl, Philipp Wermuth und Maximilian Winkler aufgegriffen und gemeinsam mit DB Intrapreneurs in Angriff genommen.

Ihre Idee einer „Wissenstransferplattform von Instandhalter:innen für Instandhalter:innen“ beruhte auf der Erkenntnis, dass das komplexe Know-how für die Instandhaltung von Bahnanlagen dezentral verteilt und nicht für jeden und jede zugänglich ist. Mitarbeiter:innen mit entsprechenden Kenntnissen stehen der DB durch Arbeitsort, Fluktuation und Ruhestand nicht überall und jederzeit zur Verfügung. Wünschenswert wäre es daher, wenn Wissensträger:innen ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit allen Kolleg:innen teilen könnten und das Wissen immer und überall abrufbar ist. Heraus kam eine Browser- & App-basierte Software, die nun zunehmend in der Instandhaltung der DB Netz AG zur Anwendung kommt. Gut eineinhalb Jahre nachdem sie das Intrapreneurship Programm abgeschlossen haben, blicken wir nun gemeinsam zurück. Im Interview mit DB Intrepreneurs erzählt Heinz Bartl von den Erfahrungen aus der Build Phase.

Wie seid ihr auf das Thema Intrapreneurship aufmerksam geworden und was hat euch letztlich zur Teilnahme begeistert?

Wir sind damals durch einen Flyer in der Kantine auf das Programm aufmerksam geworden und dann kam das ganze ins Rollen. Die grundlegende Idee hatten wir schon länger im Kopf, daher hatten wir einfach einen Dreizeiler formuliert und an DB Intrapreneurs geschickt. Einer der Kollegen hatte sich dann nach sehr kurzer Zeit telefonisch bei uns gemeldet, um die Idee zu erörtern und unsere Fragen zu beantworten. Bald danach ging es schon los mit ersten Methoden-Workshops und später der konkreteren Ausarbeitung unseres Geschäftsmodells.

Besonders begeistert haben uns eben jene Workshops: Vor dem Start in das Programm werden die notwendigen Methoden zur Geschäftsmodellentwicklung in einer Vielzahl an kleineren Workshops vermittelt. In der späteren Design Phase folgen dann vier eintägige Workshops, wo es um die konkrete Ausarbeitung der eigenen Geschäftsidee geht. Man geht also relativ unstrukturiert mit seiner bloßen Idee und Motivation hinein, aber kommt schließlich mit einem klaren Konzept heraus – das hat uns zur Teilnahme überzeugt und bis zum Ende gehalten.

Welche Rolle spielte DB Intrapreneurs bei der Geschäftsmodellentwicklung und für euren späteren Werdegang?

DB Intrapreneurs half uns sehr bei der Ausarbeitung unserer Idee und späteren Entwicklung eines funktionierenden Geschäftsmodells. Wir gingen mit der Vision unseres Wissensmanagementsystems in das Programm, wussten aber nicht, wie man diesen Ansatz methodisch fundiert ausarbeitet und entwickelt. Hierbei waren die einleitenden Methoden-Workshops sowie unsere individuellen Coaches eine große Hilfe. Beispielsweise ich, als ein älterer Mitarbeiter im technischen Umfeld, hatte von diesen Entrepreneurship-Konzepten eigentlich kaum eine Ahnung. Für die nutzerzentrierte Umsetzung unserer Idee war diese Unterstützung daher essenziell. Zudem laufen Regeltätigkeit und Gründungsprozess bei Intrapreneur:innen parallel. DB Intrapreneurs gab uns die nötige Unterstützung, um beides strukturiert zu vereinen.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann erfahre mehr über DB Intrapreneurs und werde selbst Intrapreneur!