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Du hast eine Herausforderung oder ein Problem anknüpfend an ein Geschäftsfeld der Deutschen Bahn erkannt? Dann zögere nicht und melde dich beim Batch 7 an, in dem du unsere DB Intrapreneurs Challenge ausfüllst und uns bis zum 04. März zuschickst. Alle Fragestellungen und Herausforderungen, die unsere Branche betreffen sind herzlich willkommen!

Um euch zu inspirieren und zu zeigen, mit welchen Problemfeldern man sich beschäftigen kann, haben wir uns mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt und verschiedene Fragestellungen erarbeitet, die euch bei der Identifikation möglicher Herausforderungen und Problemstellungen helfen können.

Unsere Nachhaltigkeits-Challenges sind an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDG’s) angelehnt. Was für ein Bezug die Deutsche Bahn zu den SDG’s hat, erfahrt ihr hier.

In diesem Beitrag werden wir unseren dritten Vorschlag für eine Challenge im Bereich Nachhaltigkeit vorstellen und erklären: Welches SDG behandeln wir und warum ist die Erreichung der Ziele relevant?

Im Fokus der Deutschen Bahn stehen sechs SDGs, bei denen große Wirkungen entfalten werden können. Eines dieser sechs Ziele ist die Sicherstellung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster. Für den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt, brauchen und verbrauchen wir immer mehr Ressourcen. Die Menge an Rohstoffen, die wir zur Herstellung unserer gewünschten Produkte brauchen, hat sich seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. Um die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen weiterhin decken zu können, ist ein nachhaltiger Konsum sowie eine nachhaltige Produktion unumgänglich.

Seit 1970 hat sich der weltweite Konsum an materiellen Gütern mehr als verdreifacht, Tendenz noch immer steigend. Wie können wir also mit den knappen Ressourcen unseres Planeten so umgehen, dass sie auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben? Dazu ist ein tiefgreifender Wandel unserer Produktions- und Konsumpraktiken notwendig, weg von einer „Wegwerf-Kultur“ und hin zu einer Kreislaufwirtschaft, in der weniger verschwendet, mehr wiederverwendet und recycelt wird.

Ob Kleidung, Lebensmittel oder Smartphones, der Konsum und die damit verbundene Produktion hat einen erheblichen Einfluss auf unsere Umwelt. Ressourcen wie Wasser, Boden und Luft werden bei einer Produktion, die keinen kompletten Kreislauf von der Herstellung bis hin zum Recycling darstellt immer knapper. Um diese negativen ökologischen, aber auch sozialen Aspekte einzudämmen spielen vor allem die Reduzierung des Abfalls und eine effizientere und umweltfreundlichere Verwendung natürlicher Ressourcen eine große Rolle. Außerdem sollen bis zum Jahre 2030 alle Menschen über nachhaltigkeitsrelevante Informationen und ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung verfügen.

Die Deutsche Bahn verfolgt den Anspruch verantwortungsvoll mit den Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf das soziale Umfeld und die Umwelt umzugehen. Dies soll sich in den Kundenangeboten wiederspiegeln aber auch in dem Anteil erneuerbarer Energien im Bahnstrom. Dieser soll sich bis 2038 auf 100% erhöhen. Zusätzlich sollen Lieferketten verbessert und somit nachhaltiger gemacht werden. Die Deutsche Bahn ist außerdem Teil der Brancheninitiative „Railsponsible“, durch die eine nachhaltige Einkaufsstrategie gefördert werden soll.

Die Erreichung des Ziels nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster soll durch verschiedene Unterzeile gewährleistet werden. Dazu gehört beispielsweise auch sicherzustellen, dass die Menschen überall über einschlägige Informationen und das Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und eine Lebensweise in Harmonie mit der Natur verfügen. Die Nahrungsmittelverschwendung pro Kopf soll bis 2030 halbiert werden und zusätzlich sollen die Nahrungsmittelverluste entlang der Produktions- und Lieferketten verringert werden. In diesem Zusammenhang stellen wir uns die Frage:

Wie können wir die Verfügbarkeit regionaler Produkte sichtbar machen?

Viele Produkte werden über tausende Kilometer transportiert. Dies führt zu einem erhöhten Abfallaufkommen, sowie zu einem großen Ausstoß an CO2. Durch den Konsum von regionalen Produkten wird durch die kürzeren Transportwege deutlich weniger klimaschädliches CO2 freigesetzt. Zusätzlich werden regionale Unternehmen und Produktionsstätten gefördert, was die Wirtschaft, vor allem auch in ländlichen Gegenden ankurbelt. Oft ist es jedoch schwierig für Verbraucher zu erkennen welche Produkte zu welchen Zeiten in Abhängigkeit von Regionalität und teilweise Saisonalität zu Verfügung stehen.

Regional hergestellte Produkte werden oft mit der Lebensmittelindustrie in Verbindung gebracht. Hier achten viele Verbraucher bereits auf die Herkunft der konsumierten Lebensmittel. In den letzten Jahren hat sich bereits ein deutlicher Trend hin zu mehr Regionalität bzw. Nachhaltigkeit entwickelt. Doch nicht nur Lebensmittel werden teilweise um die halbe Welt geschifft, bis sie bei uns in den Läden gekauft werden können. Auch andere Produkte, wie Materialien oder Rohstoffe werden oft in weit entfernten Regionen produziert und anschließend zu uns importiert. Dabei wird durch den Transport nicht nur Mengen an CO2 produziert, sondern es entsteht auch sehr viel Müll beispielsweise durch ineffiziente Lieferketten und Transportschäden. Hier herrscht im Gegensatz zu Lebensmitteln eine weniger hohe Transparenz bzw. ist das Bewusstsein noch nicht ausreichend groß.

Dies sind alles Punkte, zu denen man innerhalb der oben genannten Fragestellung Bezug nehmen könnte. Im Kontext der Deutschen Bahn könnte man beispielsweise versuchen bei dem Ausbau der Infrastruktur vermehrt auf eine regionale Produktion zu setzten bzw. die Sichtbarkeit erhöhen.

Unsere Nachhaltigkeits-Challenge möchten wir dir zur Inspiration mitgeben, um die Herausforderungen innerhalb des DB Intrapreneurs Programms auf einen nachhaltigeren Fokus zu lenken. Nach wie vor kann sich jede*r mit einer Challenge zu allen Themen im Kontext der Deutschen Bahn bei uns melden. Alle Fragestellungen und Herausforderungen sind willkommen!

Du bist nun gefragt! Du hast eine Herausforderung im Rahmen unserer Nachhaltigkeits-Challenges oder eine andere Herausforderung im Kontext der Deutschen Bahn erkannt? Dann schicke deine DB Intrapreneurs Challenge an dbintrapreneurs@deutschebahn.com und sei beim 7. Batch dabei.

Sollte dein Team noch nicht vollständig sein, helfen wir dir gerne dabei, passende Teammitglieder zu finden. Hast du Lust beim nächsten Batch dabei zu sein, dir fehlt aber noch die eine Idee oder du hast weitere Fragen, dann melde dich jederzeit bei christian.stumpf@deutschebahn.com. Wir werden uns zeitnah bei dir melden. Anmeldefrist hierfür ist der 04.03.2020.

Wir freuen uns auf dich!

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