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Was sind die SDGs und welchen Bezug haben sie zur Deutschen Bahn?

Um weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und natürliche Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren, haben die Vereinten Nationen im September 2015 die Agenda 2030 verabschiedet. Das Herzstück dieser Agenda bilden 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Diese umfassen ökonomische, ökologische und soziale Ziele, die eine nachhaltige Entwicklung gewährleisten sollen.

Diesem Fahrplan für die Zukunft hat sich auch die Deutsche Bahn verschrieben und den United Nations Global Compact unterzeichnet. Damit setzt die Bahn ein Zeichen, für verantwortungsvolle Unternehmensführung einzustehen. Im Fokus stehen dabei sechs SDGs, bei denen die Deutsche Bahn die größten Wirkungen entfalten kann.

Welches SDG behandeln wir und warum ist die Erreichung der Ziele relevant?

Eines dieser sechs Ziele ist die Sicherstellung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Art und Weise wie wir Güter produzieren und konsumieren grundlegend verändert werden, damit eine tragfähige soziale und wirtschaftliche Entwicklung stattfinden kann. Dies kann durch eine effiziente Bewirtschaftung und Nutzung natürlicher Ressourcen, Verringerung und Wiederverwertung der Abfälle und durch die Halbierung der Nahrungsmittel gelingen.

Für den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt benötigen wir immer mehr Ressourcen. Diese natürlichen Ressourcen unserer Welt sind allerdings begrenzt. Um zu gewährleisten, dass auch kommende Generationen Zugriff auf diese Ressourcen haben, ist eine nachhaltige Nutzung dringend erforderlich. Momentan verwendet die Weltbevölkerung mehr Ressourcen als die Ökosysteme bereitstellen können. So hat sich die Menge an Rohstoffen, die wir zur Herstellung unserer gewünschten Produkte brauchen, seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt.

Am 29. Juli 2019 traf der sogenannte Erdüberlastungstag ein. An diesem Tag hatte die Menschheit bereits das Ressourcenbudget für 2019 aufgebraucht und die Ressourcen, welche die Natur in einem Jahr wiederherstellen kann binnen sieben Monaten verbraucht. Sie lebten somit den Rest des Jahres von Ressourcen, welche die Natur nicht wieder regenerieren kann.

Zudem wies Ibrahim Thiaw, ehemaliger Vize-Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) darauf hin, dass der Rohstoffverbrauch auch mit extremem Umweltbelastungen einhergeht. „Im Jahre 2050 wird es in den Ozeanen mehr Plastik als Fisch geben“, sagte Thiaw.

Um dieser und weiteren schweren Folgen unseren Konsums auf die Umwelt aktiv entgegenzuwirken, stellen wir uns in einer unserer Nachhaltigkeitschallenges die Frage:

Wie können wir Anreize für einen sparsameren Umgang mit Ressourcen schaffen?

Dazu ist ein tiefgreifender Wandel unserer Produktions- und Konsumpraktiken notwendig – weg von einer „Wegwerf-Kultur“ und hin zu einer Kreislaufwirtschaft – in der weniger verschwendet, mehr wiederverwendet und recycelt wird.

Zur Erreichung des Ziels, gibt es einige Unterziele. Wichtig ist es, die weltweite Nahrungsmittelverschwendung pro Kopf zu verringern, indem entlang der Produktions- und Lieferkette entstehende Nahrungsmittelverluste vermieden werden. Ein zweites wichtiges Unterziel ist die deutliche Verringerung des Abfallaufkommens durch Vermeidung, Verminderung, Wiederverwertung und Wiederverwendung von Ressourcen. Weiter ist die Sicherstellung der Verbreitung von Informationen über und des Bewusstseins für nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten.

Im Kontext der Deutschen Bahn könnten Fragestellungen und Anknüpfungspunkte beispielsweise sein, den Verpackungsmüll in der Logistik zu verringern, Verpackungen durch Alternativen zu ersetzen oder Verpackungsmaterialien in der Logistik wieder verwertbar zu machen. Weitere Anknüpfungspunkte könnten sein, mehr Transparenz bei bestimmten Prozessen zu gewährleisten, um somit die Ressourceneffizienz zu erhöhen. Vielleicht hast du aber auch Ideen dazu, die Nahrungsmittelverschwendung zu minimieren oder Ressourcenschonung in anderen Bereichen innerhalb und außerhalb der der Deutschen Bahn zu betreiben.

Du bist nun gefragt! Schicke deine DB Intrapreneurs Challenge an dbintrapreneurs@deutschebahn.com und sei beim 7. Batch dabei. Solltest du weitere Fragen haben, melde dich jederzeit bei christian.stumpf@deutschebahn.com. Wir werden uns zeitnah bei dir melden. Anmeldefrist hierfür ist der 04.03.2020.

Ihr wollt uns vorher noch besser kennenlernen oder benötigt noch Inspiration? Dann meldet euch hier für unsere Workshops an.

Wir freuen uns auf euch!

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